Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat sich bei ihrer diesjährigen Tagung mittelfristig für einen Systemwechsel im Leistungsbezug für Familien und Kinder und für die Einführung einer Kindergrundsicherung als wirksamstes Instrument zur Bekämpfung der Kinderarmut ausgesprochen.
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Eine Erhöhung der Mittel für Familien, Kinder und Jugendliche um 249 Millionen Euro kündigte Familienministerin Ute Schäfer für dieses Jahr im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend des Düsseldorfer Landtags an. Der Ansatz im Haushaltsentwurf des Landes für 2012 steigt von 1,944 Milliarden Euro auf 2,193 Milliarden Euro.
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Eine Überprüfung der Sozialstaatsstrukturen fordert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider. Trotz mancher politischer Bemühungen gehe in Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander, sagte er am Montag (09.01.2012) in Bad Neuenahr in seinem Bericht vor der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).
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Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit: Familienministerin Ute Schäfer hat in Düsseldorf angekündigt, die nordrhein-westfälischen Familienzentren im nächsten Kindergartenjahr um zusätzliche 150 Einrichtungen weiter auszubauen.
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Als „ausgesprochen konstruktiv und lösungsorientiert“ hat Familienministerin Ute Schäfer die Gespräche beim Krippengipfel am 19.12.2011 in Nordrhein-Westfalen bezeichnet.
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Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Online-Angebot zur gezielten und umfassenden Suche von Kindertageseinrichtungen gestartet.
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Am 16. Dezember hat der Bundesrat einstimmig dem Bundeskinderschutzgesetz zugestimmt. Der Bundesrat ist damit der Beschlussempfehlung des Vermittlungsausschusses zum Gesetz gefolgt.
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Die eaf rheinland plädiert für eine eigenständige Grundsicherung für Kinder – damit Kinderarmut in Deutschland nachhaltig verringert werden kann!
Seit vier Jahren beschäftig sich die eaf rheinland schwerpunktmäßig mit dem Thema Kinderarmut. Sie hat sich in dieser Zeit umfassend mit den Lebenssituationen, den Entwicklungshindernissen und den Entwicklungschancen von Kindern befasst, die in Familien in heterogenen sozialökonomischen Problemlagen aufwachsen. Sie hat sich intensiv in den landespolitischen und landeskirchlichen Diskurs zum Thema Kinderarmut und Prävention eingebracht. Im April 2011 hat sie in Kooperation mit der Akademie der Evangelischen Kirche im Rheinland eine Fachtagung zum Thema Kindergrundsicherung durchgeführt. Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 21. November 2011 hat die eaf rheinland folgende Stellungnahme verabschiedet.
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Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben in Essen ein gemeinsames Modellvorhaben für den Aufbau vorbeugender Strukturen in den Kommunen auf den Weg gegeben.
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Die Landesregierung will Familien stärken und stellt deshalb in diesem Jahr zusätzlich rund drei Millionen Euro für Familienbildung und Familienberatung bereit. Die rund 150 Familienbildungsstätten und rund 270 Familienberatungsstellen in Nordhein-Westfalen erhalten damit in 2011 insgesamt über 37 Millionen Euro vom Land als Unterstützung für ihre Arbeit. Dies teilte Familienministerin Ute Schäfer am 18. August in Düsseldorf mit.
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Mit dem Landesfonds "Alle Kinder essen mit" erhalten Kinder aus "bedürftigen" Familien, die aufgrund ihrer Einkommenslage vergleichbar mit denjenigen sind, die im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes einen Förderanspruch haben, nun auch den Anspruch auf einen Zuschuss zu Mahlzeiten, die in Kita oder Schule eingenommen werden.
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Die Evangelischen Kirchen in NRW mit ihrer Diakonie und den Fachverbänden sind nicht zufrieden mit dem ersten Änderungsgesetz zum Kinderbildungsgesetz (KiBiz), das am 1. August in Kraft tritt. Wir haben eindeutig mehr Qualitätsverbesserungen, insbesondere für die Betreuung der unter dreijährigen Kinder, erwartet, sagt Klaus Eberl, Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dafür hätte man auf die Beitragsfreiheit zum jetzigen Zeitpunkt verzichten sollen. Ebenfalls nicht eingelöst worden sei die Forderung nach landesweit einheitliche Beitragstabellen, damit nicht der Wohnort über die finanzielle Belastung junger Eltern durch Kindergartenbeiträge entscheidet.
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"Weniger Gebühren und mehr Qualität" - diese Kernziele formuliert das 1. KiBiz-Änderungsgesetz, das am 22.07. vom Düsseldorfer Landtag verabschiedet wurde, für die Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Mit dem 1. KiBiz-Änderungsgesetz – der ersten Stufe der Revision des so genannten Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) – werden neben der Beitragsfreiheit für das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung zahlreiche Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung in den Kitas eingeführt.
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Die Evangelischen Kirchen in NRW begrüßen, dass die drei großen Landtagsfraktionen auf der Grundlage der Ergebnisse der Bildungskonferenz einen tragfähigen Kompromiss für das Schulsystem in NRW gefunden haben: Darin hat die Politik gute Arbeit geleistet. Der schulpolitische Konsens nimmt wesentliche Forderungen landeskirchlicher Stellungnahmen auf. Es besteht nun die Hoffnung, dass langfristige Planungen möglich werden und die Träger die notwendige Rechtssicherheit erhalten. Lehrerkollegien, Eltern, Schülerinnen und Schülern bleibt in den kommenden Jahren ein kraftraubender Streit um das beste Konzept erspart. Die Schule kann sich auf ihre eigentliche pädagogische Aufgabe konzentrieren.
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Die Regierungs-Koalition hat mit der CDU Eckpunkte für einen Schulkonsens zur Zukunft des Schulsystems in NRW beschlossen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Schulministerin Sylvia Löhrmann, der CDU-Landesvorsitzende Norbert Röttgen und der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Josef Laumann stellten die gemeinsamen Leitlinien zusammen vor. Sie einigten sich am 19.07. auf die Bildung einer neuen "Sekundarschule", die die Jahrgänge 5 bis 10 umfasst und durch die Kooperation mit einer Oberstufe eines Gymnasiums, eines Berufskollegs oder einer Gesamtschule auch den Weg zum Abitur eröffnet.
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Wer kann die Leistungen erhalten? Welche Leistungen gibt es? Wie können Sie die Leistungen erhalten? Auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW finden sich jetzt Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket.
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Derzeit wird öffentlich debattiert, warum erst wenige Hartz IV-Eltern Geld aus dem so genannten Bildungspaket abgerufen haben. In diesem Zusammenhang warnt Oberkirchenrat Klaus Eberl vor einer Schieflage in der Diskussion: Es könnte der falsche Eindruck entstehen, die Unterstützung von Kindern in Armut sei nicht notwendig, so der Bildungsexperte der Evangelischen Kirche im Rheinland.
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„Hilfen zur Erziehung in der Offenen Ganztagsschule“ – so heißt ein neues Projekt der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Zwei Jahre beträgt die Laufzeit des Projekts. Die Stiftung Deutsche Jugendmarke und das NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport unterstützen das Vorhaben. Das Institut für soziale Arbeit (Münster) übernimmt die wissenschaftliche Begleitforschung. Ziel ist es, „schwierige“ Kinder im Offenen Ganztag besser zu fördern. Dazu werden die Diakoniekompetenzen von Erziehungshilfe und Ganztag zusammengebracht.
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Das Kabinett hat mit der Einleitung der Verbändeanhörung zum Entwurf des 1. KiBiz-Änderungsgesetzes die erste Stufe zur Revision des so genannten Kinderbildungsgesetzes auf den Weg gebracht. Um die gestiegen Erwartungen und die gewachsenen Anforderungen an die Kindertageseinrichtungen erfüllen zu können, ist eine grundlegende Revision des KiBiz dringend erforderlich gewesen. Mit dem Entwurf zum 1. KiBiz-Änderungsgesetz ist die erste Stufe dazu eingeleitet.
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Familienministerin Ute Schäfer hat ein 5-Punkte-Programm im Rahmen der Revision des so genannten Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) vorgestellt. Die Ministerin kündigte bereits für das kommende Kindergartenjahr (1. August 2011) im Rahmen der KiBiz-Revision die Umsetzung eines 5-Punkte-Programms an, dass die Beitragsfreiheit des letzten Kita-Jahres vor der Einschulung, mehr Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger für die Betreuung von unter Dreijährigen, die Ausbildung von 1.000 zusätzlichen Berufspraktikantinnen und -praktikanten, den Ausbau von Familienzentren sowie die Stärkung der Elternmitwirkung umfasst.
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Ein einfühlsamer und zugleich sehr praktischer Ratgeber zum Umgang mit Kindesmissbrauch kann ab jetzt beim nordrhein-westfälischen Familienministerium bestellt werden.
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