Existenzsichernde Arbeitsstellen, bessere Infrastruktur, höherer Kinderzuschlag: Die Evangelische Kirche im Rheinland stellt Forderungen zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland.
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Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben die Namen der 18 Städte und Kreise bekanntgegeben, die zur Teilnahme am gemeinsamen Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" ausgewählt worden sind.
Es sind die Städte Arnsberg, Bielefeld, Dormagen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hamm, Moers, Mönchengladbach, Münster, Oberhausen, Witten und Wuppertal sowie der Kreis Düren, der Kreis Unna und der Kreis Warendorf.
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Eine Erhöhung der Mittel für Familien, Kinder und Jugendliche um 249 Millionen Euro kündigte Familienministerin Ute Schäfer für dieses Jahr im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend des Düsseldorfer Landtags an. Der Ansatz im Haushaltsentwurf des Landes für 2012 steigt von 1,944 Milliarden Euro auf 2,193 Milliarden Euro.
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Eine Überprüfung der Sozialstaatsstrukturen fordert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider. Trotz mancher politischer Bemühungen gehe in Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander, sagte er am Montag (09.01.2012) in Bad Neuenahr in seinem Bericht vor der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).
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Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit: Familienministerin Ute Schäfer hat in Düsseldorf angekündigt, die nordrhein-westfälischen Familienzentren im nächsten Kindergartenjahr um zusätzliche 150 Einrichtungen weiter auszubauen.
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Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Online-Angebot zur gezielten und umfassenden Suche von Kindertageseinrichtungen gestartet.
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Die eaf rheinland plädiert für eine eigenständige Grundsicherung für Kinder – damit Kinderarmut in Deutschland nachhaltig verringert werden kann!
Seit vier Jahren beschäftig sich die eaf rheinland schwerpunktmäßig mit dem Thema Kinderarmut. Sie hat sich in dieser Zeit umfassend mit den Lebenssituationen, den Entwicklungshindernissen und den Entwicklungschancen von Kindern befasst, die in Familien in heterogenen sozialökonomischen Problemlagen aufwachsen. Sie hat sich intensiv in den landespolitischen und landeskirchlichen Diskurs zum Thema Kinderarmut und Prävention eingebracht. Im April 2011 hat sie in Kooperation mit der Akademie der Evangelischen Kirche im Rheinland eine Fachtagung zum Thema Kindergrundsicherung durchgeführt. Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 21. November 2011 hat die eaf rheinland folgende Stellungnahme verabschiedet.
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Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben in Essen ein gemeinsames Modellvorhaben für den Aufbau vorbeugender Strukturen in den Kommunen auf den Weg gegeben.
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Die Evangelischen Kirchen in NRW mit ihrer Diakonie und den Fachverbänden sind nicht zufrieden mit dem ersten Änderungsgesetz zum Kinderbildungsgesetz (KiBiz), das am 1. August in Kraft tritt. Wir haben eindeutig mehr Qualitätsverbesserungen, insbesondere für die Betreuung der unter dreijährigen Kinder, erwartet, sagt Klaus Eberl, Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dafür hätte man auf die Beitragsfreiheit zum jetzigen Zeitpunkt verzichten sollen. Ebenfalls nicht eingelöst worden sei die Forderung nach landesweit einheitliche Beitragstabellen, damit nicht der Wohnort über die finanzielle Belastung junger Eltern durch Kindergartenbeiträge entscheidet.
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Die Evangelischen Kirchen in NRW begrüßen, dass die drei großen Landtagsfraktionen auf der Grundlage der Ergebnisse der Bildungskonferenz einen tragfähigen Kompromiss für das Schulsystem in NRW gefunden haben: Darin hat die Politik gute Arbeit geleistet. Der schulpolitische Konsens nimmt wesentliche Forderungen landeskirchlicher Stellungnahmen auf. Es besteht nun die Hoffnung, dass langfristige Planungen möglich werden und die Träger die notwendige Rechtssicherheit erhalten. Lehrerkollegien, Eltern, Schülerinnen und Schülern bleibt in den kommenden Jahren ein kraftraubender Streit um das beste Konzept erspart. Die Schule kann sich auf ihre eigentliche pädagogische Aufgabe konzentrieren.
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Wer kann die Leistungen erhalten? Welche Leistungen gibt es? Wie können Sie die Leistungen erhalten? Auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW finden sich jetzt Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket.
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Derzeit wird öffentlich debattiert, warum erst wenige Hartz IV-Eltern Geld aus dem so genannten Bildungspaket abgerufen haben. In diesem Zusammenhang warnt Oberkirchenrat Klaus Eberl vor einer Schieflage in der Diskussion: Es könnte der falsche Eindruck entstehen, die Unterstützung von Kindern in Armut sei nicht notwendig, so der Bildungsexperte der Evangelischen Kirche im Rheinland.
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